Schwanzbob Rennen

04.01.2014 - 05.01.2014

Im Tal leuchteten die Wießen grün und die Eichkätzen fingen gerade an zu sprießen. Die Temperaturen lagen bei herrlichen 5 Grad plus und nur auf den Bergen strahlte der Schnee von den Gipfeln. So oder so ungefähr würde man eine Frühlingsgeschichte beginnen...

In dieser Geschichte ist es aber kurz nach Neujahr. Genauer gesagt der 04.01.2014 und in einem der wärmsten Winter an den sich die ältesten der Highliveler errinnern konnten. Trotz diesen eigentlich fast perfekten Kletterbedingungen treibte es die Highliveler nicht in die Klettergärten, denn das 10. Highlive Schwanzbobrennen war angesagt! Und das 10jährige Jubiläum war aber nicht der einzige Grund sich auf der Rauthütte einzufinden. Unser Schnalli feierte auch noch seinen 30iger! Also viel Zündstoff, der Aktion garantieren sollte.

Mit Schaufel, Pickel und Rasenmäher bewaffnet erwartete man eher einen Gras-Slalom auf der Rauthütte. Wieder erwarten fand man dann doch eigentlich ganz gute Bedingungen vor, und so baute Sammy, Martin, Simon, Schnalli und Waldi wohl einen der besten Schwanzbobbahnen aller Zeiten. Dank Martin und Sammy gabs dann sogar noch eine Startrampe.

Fast pünktlich in alter Highlive Manier startete dann das national Besetzte Rennen. 21 Teilnehmer von Tirol, Oberösterreich und Wien stellten sich den Herausforderungen dieser extrem tückischen Bahn. Neben Newcomern wie Adrian, Maria und Colin aus Mieming, der Gabl Tom aus Telfs und der Alex aus Wien, als auch die alten Hasen kämpften um den Titel. Der Titelverteidiger Simon Matt, der zweitplatzierte Sammy und der drittplatzierte Schnalli aus dem letzen Jahr waren auch heuer wieder mit von der Party!

Schon die ersten Rennen versprachen einen extrem spannenden Renntag. Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft und nach den ersten Runden trennte sich die Spreu vom Weizen. Das Stockerl-Trio aus dem Vorjahr konnte sich leider nicht behaupten. Das Finale bestreiteten schlussendlich Kofi, Ruth und Waldi. Im ersten Finallauf konnte sich der Kofi relativ eindeutig vor Ruth durchsetzen. Im 2. Finallauf konnte sich Rutz im im ersten drittel absetzen, doch schlussendlich gewann Waldi nach einer Aufholjagd im letzen Abschnitt. Der dritte Finallauf war dann eine Zentimeterentscheidung wo Waldi ganz knapp vor Kofi im Ziel war.

Bei der Siegerehrung mit kleinem Zwischenfall stand dann Waldi ganz oben auf dem ersten Platz, rechts neben ihm Kofi auf dem zweiten Platz und links Ruth auf dem dritten Platz.

Von der nachfolgenden Fahrerparty und Schnalli's Geburtstagsfeier wird hier nichts berichtet. Either you are in, or...

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